Erwerbslosenverein Tacheles - Informationen rund um SGB II, Sozialrecht, soziale Ausgrenzung und Gegenwehr

Solidaritätserklärungen Dritter zu den Angriffen gegen Tacheles und Harald Thomé

Erstellt am 10.09.2017

Unvollständige Liste von Solidaritätserklärungen

Anlässlich der Angriffe der AfD und anderer rechter Gruppierungen, gab es eine Reihe von Solidaritätserklärungen, wovon wir die Erklärungen von Organisationen/Gruppen hier dokumentieren wollen. Gleichzeitig gab es wirklich viele solidarische Rückmeldungen von Einzelpersonen aus der gesamten Republik.

Allen möchten wir Danke sagen!


    Solidaritätserklärung für den Verein Tacheles

    DIE LINKE in Wuppertal unterstützt ausdrücklich die Arbeit und das antifaschistische Engagement von Tacheles.

    Wir ...verurteilen die Diffamierungskampagne von AfD und Pro Deutschland/Rep. gegen den Verein Tacheles und seinen Vorsitzenden Harald Thomé.

    Der Verein Tacheles steht auf der Seite, der von der Hartz IV-Gesetzgebung Betroffenen. Er setzt sich mit seiner Beratungsarbeit für einkommensschwache Menschen ein, unter anderem um einer rassistischen Mobilisierung entgegen zu treten

    Der Verein leistet eine konsequente antifaschistische und antirassistische Arbeit, wodurch es bereits in der Vergangenheit immer wieder zu Angriffen durch Anhänger*innen faschistischer Parteien auf den Verein gekommen ist.

    Der Kreisverband DIE LINKE Wuppertal arbeitet in verschiedenen antifaschistischen Bündnissen mit Tacheles zusammen. Die Diffamierungs- und Rufmordkampagne sollen alle Wuppertaler Antifaschist*innen einschüchtern. Gemeint sind demokratische Organisationen und Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und sonstige Kräfte, die in Wuppertal aktiv für eine weltoffene und tolerante Stadt eintreten.

    Das werden wir nicht hinnehmen!

    Wuppertal hat keinen Platz für fremdenfeindliche Hetze und Intoleranz

    Die Anwesenden der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes DIE LINKE Wuppertal vom
    12. September 2017

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    Frauenverband Courage Wuppertal

    Liebe Freunde von Tacheles, lieber Harald Thome'

    Wir Wuppertaler Frauen des Frauenverbandes Courage e.V. begrüßen euren Schritt mit diesen unverschämten Diffamierungskampagnen von AFD und Pro Wuppertal an die Öffentlichkeit gegangen zu sein.
    Wir begrüßen die Organisierung des antirassistischen und -faschistischen Widerstandes, an dem der Verein Tacheles und Harald Thome' maßgeblich in Wuppertal beteiligt sind.
    Sie gibt allen Antifaschisten und -rassisten die Möglichkeit ihren Widerstand gemeinsam zu praktizieren. Wir wehren uns dagegen, dass antifaschistische und antirassistische Meinungen als „linksextremistisch“ diffamiert werden.

    In Zeiten, wo durch globale Umweltkatastrophen, Kriege um Macht und Rohstoffe und Mangel jeglicher wirtschaftlicher Existenz, Millionen von Flüchtlingen gezwungen sind ihre Heimat zu verlassen, ist es wichtig diese gesellschaftlichen Zustände anzuklagen. Diese sind das Problem, nicht die Flüchtlinge!
    Wir lassen uns nicht das Recht nehmen, gegen rassistische und faschistische Hetzte und Angriffe aktiv zu werden.

    Wir solidarisieren uns deshalb ganz klar mit Euch und insbesondere Harald Thome'.

    Bitte gebt uns Bescheid, wenn wir zusammen etwas tun können.

    In diesem Sinne wünschen wir euch weiterhin viel Erfolg bei eurer Tätigkeit.

    Karin und Marion von
    Courage

    Wuppertal, den 13.09.2017

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Ulrich Schneider, DPWV Bundesverband:

    Harald Thomé ist ein bundesweit hoch anerkannter und engaggierter Experte in Sachen SGB II, den auch ich sehr schätze. Genau das jedoch kann ich von der AfD nicht sagen. Die AfD ist offen rassistisch und homophob ausgerichtet. Sie toleriert Ideologien der Ungleichwertigkeit nicht nur in ihren eigenen Reihen, sondern propagiert diese offen. Das widerspricht den Grundsätzen einer offenen, vielfältigen und toleranten Gesellschaft, für die der Der Paritätische Wohlfahrtsverband - Gesamtverband steht, fundamental. Harald Thomé verdient in dieser Auseinandersetzung unsere volle Solidarität. Der Paritätische NRW kann froh sein, ein solches Mitglied zu haben.

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    //Stellungnahme der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.//

    Nicht nur in Wahlkampfzeiten auch bereits in deren Vorfeld ist gerade aus rechtspopulistischen Szenerien und Organisationen eine Verrohung in Sprache und Umgang mit politisch und weltanschaulich Anderen feststellbar. Hier sei nur an diverse aktuellere Zitate aus AfD – Kreisen und Skandale um Hasskommentare im Internet erinnert.

    In den letzten Tagen wurde Tacheles e.V. und deren Vorsitzender durch die Wuppertaler AfD und Pro-Deutschland/Republikaner und Einzelpersonen im Internet verbal angegriffen, bedroht und diffamiert. Diese Angriffskampagne geht auf das Engagement des Vereins und des Vorstandes in der Arbeit gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus zurück.

    Tacheles e.V. und sein Vorsitzender sind Bestandteil und Motor eines breiten Wuppertaler Bündnisses gegen Rechtsextremismus und Rassismus, in dem sich verschiedensten Verbände, Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Glaubensgemeinschaften und Initiativen engagieren um diesen Phänomenen zu begegnen.

    Aus diesem Grund verstehen wir diese Anfeindungen gegen den Verein und seinen Vorsitzenden als einen Angriff auf alle demokratische Akteur*innen und Engagierte.
    Die Strategie der extremen Rechten ist klar: sich selbst permanent als Opfer aller möglicher „unberechtigter“ Anfeindungen und Ausgrenzung darzustellen (ob durch etablierte Politik, Presse und politisch Andersdenkende), aber dabei die Rolle und eigenes unangemessenes Verhalten nicht zu reflektieren sondern dieses eher als strategisches Mittel einzusetzen, um bewusst Öffentlichkeit herzustellen, Ängste zu schüren und zu provozieren. Beispiele zeigen, wie diese Strategie bei Anhängern rechtspopulistischer Organisationen und in der extremen Rechten immer häufiger in der tätlichen Gewalt ihren Ausgang findet.

    Dies kann und darf nicht Standard politischer und gemeinwesenorientierter Auseinandersetzung sein.

    Aus diesem Grund ist jetzt Solidarität und Unterstützung der Betroffenen solcher Angriffe, Verleumdungen und Bedrohungen gefordert. Ebenso weiterhin gemeinsames Engagement gegen solche Formen von Politik!

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    Kreisverband DIE LINKE. Mülheim a.d Ruhr

    Harald Thomé hat ein Diffamierungs- und Drohschreiben gegen sich und gegen Tacheles öffentlich gemacht - jetzt wurde dies von Facebook gelöscht. 


    Wir Posten seinen Beitrag nochmal. Die AfD greift hier doppelt an: der Angriff gilt AntifaschistInnen und einer der besten Erwerbsloseninitiative. Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit Harald und mit Tacheles

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BaSO Wuppertal: Hetze entgegentreten

BaSo (www.baso.info), ein in Wuppertal ansässiger Verein, der sich für Arbeitnehmer einsetzt, erklärt sich mit Tacheles solidarisch.
Tacheles, der Wuppertaler Sozialhilfe-und Erwerbslosenverein, wurde in einer Diffamierungskampagne von AfD, Pro Deutschland und den Republikanern im Rat der Stadt Wuppertal in hinterhältige Weise angegangen. Gleichzeitig richtete sich dieser Angriff gegen Harald Thomé, der maßgeblich in diesem Verein aktiv ist.
Harald Thomé wird von oben genannten Parteien, zu einem "sich offen mit politischen Gewalttaten solidarisierenden Linksextremisten", aber auch als „Bekenner zu linksextremer Gewalt“ tituliert.

Die Ratsfraktion PRO Deutschland/REP greift das, an die AfD anbiedernd, dankend auf und macht Harald Thomé zum „geistigen Brandstifter“.

Die AfD wirft mit den Begriffen "linksextrem" und "Linksextremismus" nur so um sich, der Tacheles-Newsletter wird zur "linksextremen Agitation". Und das aufgrund einer Solidaritätserklärung und eines Hinweises auf eine Aktion des Bündnisses "Aufstehen gegen Rassismus".

Tatsache ist, dass sich der Verein Tacheles und Harald Thomé für gesellschaftlich benachteiligte einsetzt und gleichzeitig vor rechten, auch rassistischen Tendenzen in dieser Gesellschaft warnt.

Dass die rechten Parteien wie AfD, Pro Deutschland und Republikaner jetzt eine Diffamierungskampagne lostreten, zeigt deren unsoziale, hinterhältige Gesinnung und wie wichtig es ist, sich diesen Parteien entgegenzustellen.
Nach außen treten diese Parteien teilweise als Saubermänner an, tatsächlich wollen sie einen Großteil der Bevölkerung benachteiligen, mundtot machen, ihre Organisation verbieten.

Besonders zeichnen sich diese Parteien aus, indem sie eine rassistische Hetze lostreten, auf deren Welle sie dann mitreiten wollen um eine engstirnige Gesellschaft zu etablieren, die der Mehrheit der Bevölkerung entgegensteht.

Tacheles und Harald Thomé haben sich in einem Bündnis besonders gegen den Rassismus ausgesprochen. Auch dieses ist ein Grund, dass die oben genannten Parteien die Diffamierungskampagne losgetreten haben.

Deshalb treten wir als BaSo dieser Kampagne der rechten Parteien entgegen. Wer sich mit diesen Parteien gemein macht wird Mitschuld haben, dass die

Zukunft (nazi)grau werden kann
lebenswerte kulturelle Güter vernichtet werden
materielle, soziale Standards runter gefahren werden
soziales Miteinander zerrieben wird
Frauenrechte anstelle realisiert geschliffen werden
neoliberale Praktiken die Gesellschaft zerstören
bürgerlich, demokratische Rechte ausgehebelt werden
Rassismus unser Leben und Denken bestimmen soll

Diesen Vorhaben stellen wir uns entgegen!
Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit Harald Thomé und dem Verein Tacheles.
Wir fordern alle demokratischen Organisationen und Parteien auf, sich der Diffamierungskampagne der rechten Parteien entgegenzustellen.

BaSo e.V.
Wuppertal, den 13.9.2017

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Soli - Komitee-Wuppertal 

Harald Thomé macht die gesteuerte Diffamierung gegen seine Person öffentlich. Wir erklären uns mit Harald und dem Verein Tacheles e.V. solidarisch und finden es bezeichnend, dass mit Auftauchen der AfD persönliche Drohungen und Beleidigungen offenbar zu Allgemeingut geworden sind. Harald – und auch Tacheles – sind seit Jahren ein wichtiger Baustein des noch immer antifaschistischen Wuppertals. Unseres Wissens nach haben es aber weder NPD noch andere Nazis bisher vermocht eine solche Kampagne loszutreten. Der AfD gelingt dies unter anderem, weil sich bspw. die lokale Redaktion des WDR für ihre aggressiv-paranoide Stimmungsmache einspannen lässt.

Wir sehen darin einen weiteren Nachweis der Notwendigkeit, der AfD umso entschlossener entgegenzutreten. Kein Platz für Nazis!

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    Der Paritätische NRW stellt sich entschieden gegen jede Form von Hass und Gewalt. Daher bekunden wir unsere Solidarität mit unserer Mitgliedsorganisation Tachel...es e. V. und ihrem Vorsitzenden Harald Thomé, die sich aktuell Anfeindungen aus der AfD und weiteren rechten Organisationen ausgesetzt sehen.

    Der Paritätische hat sich in seiner Kampagne www.vielfalt-ohne-alternative.de eindeutig gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit positioniert. Menschenverachtung ist keine Alternative!

    Tacheles e.V. und Harald Thomé setzen sich seit fast 25 Jahren aktiv für einkommensschwache Menschen und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ein. Diese Arbeit ist wichtig für eine offene, tolerante und vielfältige Gesellschaft, wichtig für uns alle! 

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    Lieber Harald, die LAG Hartz IV Rheinland-Pfalz, deren Landessprecherin ich bin, stehen in Solidarität zu dir und verurteilen auf das Schärfste das Vorgehen der AFD. Am 24 September haben die Bürger die Wahl, vielleicht sollten sie bedenken, erst die Flüchtlinge und dann die Hartz 4 Empfänger oder alle die, die die AFD in ihrer braunen Welt nicht haben wollen.

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    Cemal Agir, DIE LINKE, Wuppertal 

    Ich solidarisiere mich hiermit mit dem Sozialverein Tacheles e.V. und stelle mich gegen die widerwärtige hinterhältige verlogene Rufmordkampagne der AfD. Zum Schutz unserer freiheitlichen Demokratie, die diese Rassisten mit Füßen treten und abschaffen wollen, müssen wir sie ächten und ich fordere alle geschichtsbewusst denkenden Demokraten auf, daß wir uns ihnen mit aller Macht gemeinsam entgegen stellen.

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    Lieber Harald, auch die "Freizeit- & Funkgemeinschaft COLONIA" steht solidarisch an Deiner Seite. Gerne unterstützt der Verein "FFGC" tatkräftig Deine Arbeit in Wuppertal. Nur nicht unterkriegen lassen! Mit ´funkenden`Grüßen aus Köln

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    Artikel im Neuen Deutschland vom 16.09.2017:
    http://peter-nowak-journalist.de/2017/09/16/kampfer-fur-abgehangten/ 

    und: http://tinyurl.com/y8tqs63b

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    Solidarität 
    Ich möchte euch herzlich für die regelmäßigen Informationen danken.Gleichzeitig finde ich es zum Kotzen, dass ihr von angeblich demokratischen Rechtsaußenkräften angegriffen werdet.
    Peter Müller
    AG Erwerbslose und prekär Beschäftigte im Landesvorstand Sachsen der GEW  

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    Lieber Harald,

    ich habe von der unsäglichen AfD-Kampagne gegen Tacheles und dich gehört. - Ich möchte dir - auch im Namen von attac Wuppertal - unsere uneingeschränkte Solidarität übermitteln. - Solche Aktionen zeigen geradezu, wie wichtig deine/eure Arbeit ist. - Du kannst diese Solidaritätserklärung jederzeit auch öffentlich nutzen.

    Machs gut, halt die Ohren steif und sei herzlich gegrüßt

    xxx,  attac Wuppertal

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    Lieber Harald Thomé,
    die Redaktion der Wir Frauen (www.wirfrauen.de) möchte Ihnen ausdrücklich für Ihre Arbeit danken! Sie zeigen seit vielen Jahren auf, wie Menschen sich in diesen harten und unsolidarischen Zeiten gegen Zumutungen wehren können und wehren müssen. Auch ohne offene Nazis in den Parlamenten gibt es in unserer Gesellschaft ein abgehängtes Drittel, das trotz Arbeit oder aufgrund von Krankheiten oder Alter arm ist. Wir fürchten: die Arbeit von Ihnen und Tacheles wird zukünftig noch wichtiger werden, wenn die demokratischen Parteien sich nicht besinnen und endlich aufhören, am rechten Rand zu fischen.

    Als Gesellschaft müssen wir hier klar und deutlich machen: unsere Solidarität gehört denen, die für eine gerechte Gesellschaft arbeiten und kämpfen!

    Herzlichen Dank an Tacheles und an Sie, Harald Thomè.
    Viel Kraft und schöne Grüße
    xxxx
    Redaktion Wir Frauen e.V.
    www.wirfrauen.de
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    Martin Behrsing / Erwerbslosen Forum Deutschland 

    Lieber Harald Thomé,
    Ende 2015 hatten wir einen Beitrag bei uns gebracht, wonach AFD- und PEGIDAanhännger beim Erwerbslosen Forum Deutschland unerwünscht sind. Da traf mich ein wahrer Sturm; ausgerechnet von Erwerbslosen, die mir zum teil den Tod wünschten oder schlimmstes Unglück androhten.. Also weiß ich, was du da gerade durch machst. Ich bin damals sehr ernüchtert von Erwerbslosen geworden, die hier gerade ihre Meinungsfreiheit eingeschränkt sahen (wie doof ist eigentlich so etwas). Ich freue mich aber, dass Du dich, bei deinen jetzigen Erfahrungen, beharrlich deinen antifaschistischen- und antirassischtischen Weg weiter gehst. Das Erwerbslosen Forum Deutschland und Bonn Stellt Sich Quer stehen Euch bei und freuen uns über dein Engagement.

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      Solidaritätserklärung gegen rassistische Diffamierung und Bedrohung von tacheles e.V. und Harald Thomé

       

        Lieber Harald Thomé,

          sehr geehrte Damen und Herren,

            die Solinger Montagsaktion vom 11. September 2017 sowie der Vorstand des überparteilichen kommunalen Bündnisses SOLINGEN AKTIV solidarisieren sich mit Ihnen und dem engagierten antifaschistischen Sozialberatungsverein tacheles e.V..

              Sie werden derzeit in einer gemeinsamen Kampagne von AfD Wuppertal und „Pro Wuppertal“ bundesweit diffamiert und bedroht. 

                Der Grund: Sie unterstützen die Kampagne des Wuppertaler Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus“ zur „antirassistischen Müllentsorgung“ von rassistischem Propagandamaterial. Das machten Sie in einem newsletter auch an die Ratsfraktionen in Wuppertal bekannt. Für jeden Demokraten ein völlig normaler und richtiger Vorgang!

                  Nicht aber für Leute von der AfD Wuppertal und von Pro Wuppertal! Sie diffamieren das als „linksextreme Gewalt“ oder „linksextreme Agitation“. Und Sie, Herr Thomé, werden in Drohbriefen als „geistiger Brandstifter“ beschimpft. Das zeigt den undemokratischen und rassistischen Geist dieser Leute.

                    All das ist ein Ansporn mehr für uns, auch in Solingen darum zu ringen, dass die AfD als verkappte Wegbereiterin des Faschismus und Leute wie Pro NRW bzw. Pro Deutschland hier weiterhin keinen Fuß auf den Boden kriegen! 

                      Jede Stimme für die AfD und offen faschistische Organisationen ist eine Stimme zu viel!

                        Für das Verbot aller faschistischen Organisationen!

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                          Harald Thomé und die Berater*innen des Beratungscafés Tacheles verleihen seit vielen Jahren benachteiligten Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Religion eine Stimme und verhelfen ihnen mit rechtstaatlichen Mitteln zu ihrem Recht. D.h. sie unterstützen Menschen sehr vielseitig und vor allem, wenn Betroffene ungerechtfertigte ALG II -Mittelkürzungen erhalten, sie klären sie über ihre Rechte auf und unterstützen sie notfalls, den Klageweg vor einem Gericht zu bestreiten. Nicht zu Unrecht ist die Beratungsarbeit von Tacheles Deutschlandweit bekannt.

                          Des Weiteren macht sich Harald Thomé sehr verdient, wenn es darum geht unsere bunte und vielfältige Gesellschaft zu verteidigen und rassistischen sowie spalterischen Tendenzen wachsam und mutig entgegenzutreten.

                          "Kein Mensch ist illegal Wuppertal" weiß Harald Thome sowie die Arbeit des Cafe Tacheles sehr zu schätzen und steht ihm in der Auseinandersetzung mit den rechten Hetzern bei.

                          Kein Mensch ist illegal, Wuppertal

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                          Sehr geehrter Herr Thome, sehr geehrte Mitarbeitende am Newsletter,

                          seit vielen Jahren beziehen wir dankbar ihren Newsletter. Vor allem für unsere Frauenhausarbeit und unsere Beratungsstellen für Opfer von Menschenhandel, Prostituierten- und Ausstiegsberatung sowie für unsere Arbeit mit Geflüchteten sind Ihre Informationen ausgesprochen hilfreich. Ich war erschüttert über die Hass-Mails gegen Sie und die persönlichen Anfeindungen. Erstaunt war ich leider nicht mehr. Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren mit Fragen des Rechtsextremismus und –populismus und sind Mitglied in dem Aktionsbündnis „Kirche und Rechtsextremismus“ (BAGKR). Als wir in unseren Wahlaufrufen deutlich gesagt haben, dass für Christinnen und Christen die AfD nicht wählbar ist, fand diese Deutlichkeit sehr viel Beachtung. Bleiben Sie mutig und klar, denn - wie wir es nennen würden – Nächstenliebe verlangt Klarheit.

                          Mit freundlichen Grüßen aus Soest

                          Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.
                          Feldmühlenweg 19, 59494 Soest

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                          Arbeit und Leben Wuppertal/Hagen/Solingen

                          Stellungnahme zu Diffamierungen durch die AfD

                          Demokratische Diskussionskultur zur politischen und gemeinwesenorientierter Auseinandersetzung zu schaffen, ist Aufgabe von politischer Bildung.
                          Arbeit und Leben DGB/VHS - 1949 gegründet – im Kontext der Nachkriegszeit zur Bildung der Arbeitnehmer_innen, um faschistisches Denken und Handeln von Menschen zu erschweren, indem der Verein mit Bildungsarbeit dazu beiträgt, dass Mitverantwortung und Mitbestimmung in der Gesellschaft wahrgenommen werden und dass die Arbeit und das Leben der Menschen sich nach den Prämissen von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer demokratischen Kultur der Partizipation entwickeln.

                          Die Sprache und das Vorgehen der AfD auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene widerspricht diesem in vielen Bereichen. Vor allem die Verherrlichung nationalistischem Gedankengutes, die Relativierung bzw. das Weglassen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur NS-Zeit, aber auch die politischen Forderungen in der Sozialpolitik ermutigen uns als gewerkschaftlich getragene Bildungseinrichtung uns im Zusammenhang mit der Diffamierung von antifaschistisch agierenden Menschen solidarisch zu zeigen.

                          Arbeit und Leben DGB/VHS Berg-Mark solidarisiert sich mit dem Verein Cafe Tacheles in Wuppertal, dem Kulturzentrum Pelmke e.V. in Hagen und verurteilen die persönlichen Angriffe und Diffamierungen. Die bundesweiten Kampagnen sind eine politische Masche der AfD, der Demokrat_innen gemeinsam entgegentreten müssen.

                          Gehen Sie wählen!

                          Deshalb schließen wir uns der Stellungnahme der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V. an.

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                          An „Tacheles e.V.“ Wuppertal   Liebe Kolleginnen und Kollegen, lieber Harald Thomé,  
                          mit Empörung haben wir von den Angriffen der AfD auf Euren Verein und damit auf die Erwerbslosenbewegung  gelesen. Ihr habt durch eure 25 jährige Arbeit - zu der wir euch auch auf diesem Weg herzlich gratulieren - wichtige Beiträge im Kampf gegen Hartz IV und die Erwerbslosigkeit beigetragen. Insbesondere habt ihr eine fundierte Kritik an den Gesetzgebungen zu Hartz IV geleistet und viele Menschen in die Lage versetzt, auch rechtlich dagegen vorzugehen.    Die jetzigen Angriffe der AfD auf euch als „Hort des Linksextremismus“ reihen sich ein in die Kampagne des Innenministers de Maiziere gegen die Linken in diesem Land und zeigen wessen Geistes Kind die AfD ist. Die AfD vertritt auch in der Frage der Erwerbslosigkeit einen reaktionären und arbeiterfeindlichen Standpunkt, der eine Verschärfung von Hartz IV durch „Bürgerarbeit" vorsieht, die Sanktionspolitik bejaht und eine Privatisierung der Arbeitslosenversicherung anstrebt. Das muß allen Erwerbslosen, Arbeitern und Angestellten, die mit dieser Partei sympathisieren, klar sein. 
                          Diese Angriffe der Rechten und  Ultrarechten fordern uns umso mehr heraus den gemeinsamen Kampf gegen die Arbeitslosigkeit  und Hartz IV zu führen.  
                          Solidarische Grüße von der Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo
                           i.A. Siggi Renz, Fred Schirrmacher und Ulja Serway  
                           

                          Koordinierungsgruppe Bundesweite Montagsdemo

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                          Solierklärung vom Labournet
                          http://www.labournet.de/interventionen/solidaritaet/diffamierungs-und-rufmordkampagne-gegen-tacheles-und-harald-thome/ 

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                          AKU Wiesbaden
                          www.aku-wiesbaden.info

                          Auch der AKU Wiesbaden lehnt jegliche rassistische und nationalistische Politik ab.

                          Wir erklären uns solidarisch mit Harald Thomé und dem Verein Tacheles e.v. aus Wuppertal und verurteilen die Diffamierungs- und Rufmordkampagne der AFD Wuppertal. Seit über 2 Jahrzehnten kämpft der Verein für die Belange von einkommensschwachen Menschen - egal woher sie kommen -und vertritt öffentlich eine klare Haltung gegenüber Diskriminierung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

                          Bei der AFD spielt die soziale Frage keine Rolle, lieber suhlt sie sich in der Opferrolle und verschweigt, wie gewalttätig die Rechte Bewegung ist. Da geht es nicht um beschmierte Hauswände oder umgeworfene Infostände, nein da geht es um Brandanschläge auf Flüchtlingsheime, Hetzjagden auf nicht weiße Menschen ...Dieser Opfermythos der Rechten ist einfach zum kotzen!

                          Wir solidarisieren uns deshalb ganz klar mit Euch und insbesondere mit Harald Thomé.

                           

                         

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