Erwerbslosenverein Tacheles - Informationen rund um SGB II, Sozialrecht, soziale Ausgrenzung und Gegenwehr

Lernen für den Frieden - Wuppertal

Erstellt am 27.03.2014

 

 

Auf Initiative der VVN-BdA Wuppertal mit Unterstützung der GEW fand am 24. März 2014 ein friedenspolitisches Treffen mit regionaler Ausrichtung in Wuppertal statt.

Am 15. Jahrestag des Beginns des völkerrechtswidrigen NATO-Bombenkrieges gegen Jugoslawien wurden Kontakte geknüpft und Absprachen getroffen.

 

Anlass des Treffens war die bundesweite Kampagne „Lernen für den Frieden – Keine Rüstungsindustrie und kein Militär in Bildungseinrichtungen“ (www.lernenfuerdenfrieden.de)

Es wurden bereits über 11.000 Unterschriften gesammelt, wie Peter Förster, Initiator der Unterschriftensammlung berichten konnte.

Die gemeinsame Sammlung weiterer Unterschriften am 1.Mai in Wuppertal wurde beschlossen, auf dem Demonstrationszug wird sich ein Friedensblock konstituieren. Zahlreiche weitere Ideen zur Ausweitung der Kampagne wurden diskutiert und geplant.

 

An der Bergischen Universität - Gesamthochschule Wuppertal gibt es keine Zivilklausel, Forschung im Dienst von Militär und Rüstungsindustrie ist hier widerspruchsfrei möglich. Viele andere Universitäten in Deutschland haben sich verpflichtet, nicht für die Bundeswehr oder Rüstungsfirmen zu arbeiten, und diesem Vorbild sollte auch die Uni Wuppertal folgen. Die wichtige  Diskussion um die Zivilklausel und um Inhalte von aktuellen Forschungen in Wuppertal wollen wir anstoßen.

 

Den Besuch von Jugendoffizieren in Schulen lehnen wir ebenso ab wie die regelmäßigen Einladungen von Jugendoffizieren in das BerufsInformationsZentrum des Jobcenters Wuppertal. Diese Versuche zur Anwerbung junger Menschen für den Kriegsdienst sollten einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, darüber war sich die Versammlung einig.

 

Die TeilnehmerInnen der VVN-BdA, der GEW, von DIELINKE.SDS, der Grünen Hochschulgruppe Wuppertal und von Initiative Hochschulen für den Frieden – Ja zur Zivilklausel werden auch in Wuppertal den verschiedensten Versuchen der Bundeswehr entgegentreten, Bildung für ihre kriegerischen Zwecke zu instrumentalisieren!

VertreterInnen einiger Organisationen, die den Aufruf „Lernen für den Frieden“ ebenfalls unterzeichnet haben wurden vermisst.

 

Wir möchten im Gedenkjahr 2014 – 100 Jahre Beginn des Ersten Weltkriegs – 75 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs - ganz herzlich zu weiteren friedenspolitischen Aktivitäten einladen.

 

Das nächste Treffen findet am Montag den 28. April statt (19 Uhr, GEW-Büro, Paradestraße 25, 42117 Wuppertal).

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