Erwerbslosenverein Tacheles - Informationen rund um SGB II, Sozialrecht, soziale Ausgrenzung und Gegenwehr

Tacheles Wuppertal Newsletter 13.10.2016

Erstellt am 13.10.2016

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

jetzt ist es mal wieder so weit, es gibt einen Tacheles Wuppertal Newsletter:

 

1.   2. Nov.:  Bündnis- und Vorbereitungstreffen gegen die AFD Versammlung in der Stadthalle  

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AFD will am 25.2.2017 in der Stadthalle eine Wahlkampfveranstaltung abhalten, auf der Gästeliste soll nach Aussage der WZ Norbert Hofer von der österreichischen FPÖ, sowie der ehemaligen tschechische Präsident und Europa-Gegner Vaclav Klaus stehen.
Das heißt, die AFD will dies Treffen für ihre rassistische und völkische Propaganda und Hetze nutzen.

Den Tag werden wir ihnen gründlich versauen! Dafür rufen wir zu einem breiten Bündnis auf.

Das erste Bündnistreffen findet am  
2. November,  um 19 Uhr im Seminarraum Loher Bahnhof,
Rudolfstr. 125, am Café Tacheles, Eingang Nordbahntrasse

statt.

Kommt zahlreich!



2. Immer noch nicht geklärt ist die Anmietungsfrage
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Die Stadtverwaltung verhält sich in der Sache nicht akzeptabel: laut Aussage der WZ/RP hat ein Privatmann die Stadthalle  angemietet ohne dabei den Grund der Anmietung zu nennen.  Nach dem unter Vortäuschen falscher Tatsachen angemietet wurde, sagt die Stadt, sie wolle den Vertrag nicht mehr kündigen.

 Hier stellen sich folgende Fragen: Warum wird bei Vertragsabschluss generell nicht nach dem Grund der Nutzung gefragt. Im normalen Leben ein übliches Verfahren und bei dem Vortäuschen falscher Tatsachen stellt dies eben einen Kündigungsgrund dar. Warum nimmt die Stadtverwaltung in ihre Verträge keine Klausel gegen Rassisten rein?

 Die Position der Verwaltung ist hier nicht nachvollziehbar und gehört in die öffentliche Debatte.

 

www.wz.de/lokales/wuppertal/afd-unerwuenschte-gaeste-in-der-stadthalle-1.2284412

www.rp-online.de/nrw/staedte/remscheid/freizeit/unerwuenschte-gaeste-kommen-in-die-stadthalle-aid-1.6295921

 

3. Ankündigung: „Spanien war ihre Hoffnung“ – Lebensgeschichten Wuppertaler Spanienkämpfer
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Aus Wuppertal zogen 45 Freiwillige nach Spanien. Elf kehrten nicht zurück, sieben starben an der Front in Spanien. Ihre Biographien sind so unterschiedlich wie die damalige Wuppertaler Linke.
Ausstellung und Begleitprogramm in der ehemaligen Konsumgenossenschaft Vorwärts – Münzstraße (25.10.16-22.11.16)

Münzstraße 53. 42281 Wuppertal (erreichbar auch über die Nordbahntrasse Bhf Heubruch)

VeranstalterInnen: Verein zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V. in Kooperation mit dem Förderverein Münzstraße e.V. , dem Regionalbüro Arbeit und Leben DGB/VHS Berg-Mark. Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung NRW und der Rosa Luxemburg Stiftung NRW.

Ausstellung und Begleitprogramm in der ehemaligen Konsumgenossenschaft Vorwärts – Münzstraße (25.10.16-22.11.16)

Öffnungszeiten, Texte mehr dazu:

www.njuuz.de/beitrag36243.html

4. Veranstaltungsankündigung: am 17. November werden zwei Gewerkschafter aus Brasilien in Wuppertal über ihre Auseinandersetzung mit zwei multinationalen Chemiekonzernen
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am 17. November werden zwei Gewerkschafter aus Brasilien in Wuppertal über ihre Auseinandersetzung mit zwei multinationalen Chemiekonzernen (Shell, BASF) berichten. In der brasilianischen Stadt Paulinia waren Arbeitnehmer und Anwohner durch die Pestizidproduktion eines Werks von Shell (schwer) erkrankt und z.T. gestorben. Der deutsche Chemiekonzern übernahm die Fabrik, wollte aber die Verantwortung nicht übernehmen. Vor Gericht wurde er eines besseren gelehrt. Gloria Nozella und Francisco Tavares waren hautnah beteiligt und werden im Rahmen einer Rundreise durch sieben Städte aus erster Hand berichten. Außerdem wird auf der Veranstaltung in der Börse ein Dokumentationsvideo gezeigt und über die aktuelle politische Situation in Brasilien gesprochen.

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Gloria Nozella und Francisco Tavares

Zeit: Donnerstag, 17. November 2016, 19 Uhr

Ort: Börse, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal

 

Veranstalter: Basisinitiative Solidarität (BaSo), Menschen aus Umwelt- und Solidaritätsbewegungen

 

So das war es dann wieder mal für heute.

 

 Mit freundlichen Grüßen

  Harald Thomé / Tacheles e.V. 

 

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